Patenschaft über einen Patienten im Altenpflegeheim

Völlig verwirrt und häufig bettlägering ist man erst in der späten Phase der Krankheit. Viele der an Alzheimer Erkrankten werden auch in dieser Zeit noch von Angehörigen zu Hause pflegt, wenn das möglich ist. Wenn jedoch die erwachsenen Kinder berufstätig sind oder sich nicht in der Lage dazu sehen, ihre Eltern zu pflegen, ist die Unterbringung in einem Altenpflegeheim manchmal unumgänglich. Auch dort freuen sich die Menschen, wenn sie regelmäßig Besuch erhalten. Wenn es jemanden gibt, der sich auch mal ans Bett setzt, mit ihnen redet und vielleicht die Hand hält. Oder der etwas vorliest, beim Spazierengehen begleitet oder ein Spiel mitspielt. Allein die Begegnung mit einem jungen Menschen macht vielen Alzheimer-Kranken Freude und stärkt ihren Lebenswillen.

Das kannst auch Du. Erkundige Dich doch einfach in einem Alten- oder Pflegeheim in Deiner Nähe bei der Pflegedienstleitung. Sicher gibt es eine Möglichkeit, dass Du probeweise eine Patienten besuchen darfst und dann vielleicht eine Patenschaft daraus wird. Dafür sind die Regelungen in jedem Heim anders, frag am besten nach.

Vielleicht kannst Du ja aber auch einen Lehrer oder Deine Klassenkameraden für dieses Thema gewinnen. Dann könnt Ihr im Rahmen eines Projektes oder einer Schlupartnerschaft einige Nachmittage in einem Alten- oder Pflegeheim bei der Betreuung der Patienten mithelfen. Viele Heime stehen solchen Kooperationen sehr positiv gegenüber und haben gute Erfahrungen beim Zusammentreffen von unterschiedlichen Generationen gemacht.

Wenn Du gerne mehr über eine Patenschaft erfahren möchtest, dann lies in den Erfahrungsberichten auf unserer Internetseite nach.

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