In Deutschland leben etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Diese Zahl wird noch zunehmen.

Viele Kinder und Jugendliche sind als Enkelkinder oder in manchen Fällen sogar als Kinder unmittelbar damit konfrontiert. Wenn die Großeltern oder sogar ein Elternteil eine Demenz entwickelt, sich verändern, die eigene Familie nicht mehr erkennen, löst dies bei Kindern und Jugendlichen Irritationen und Ängste aus – besonders dann, wenn sie nicht informiert sind und den Umgang damit nicht gelernt haben.

Wenn Erwachsene plötzlich pflegende Angehörige sind, sind sie mit einer neuen Situation konfrontiert, die sie fordert und oft auch überfordert. Die eigene Unsicherheit erschwert es dann, mit den Kindern und Jugendlichen darüber ins Gespräch zu kommen.

Durch die Beschäftigung mit dem Thema Demenz im Rahmen der Schule, des Firm- oder Konfirmandenunterrichts oder an Projekttagen, erfahren Kinder und Jugendliche Wissenswertes für den Umgang mit Menschen mit Demenz. Sie erhalten Antworten und erwerben und vertiefen wichtige Fähigkeiten. Ihr Interesse an den eigenen Großeltern steigt. Zudem stärken sie ihre sozialen Kompetenzen. Sie entwickeln mehr Verständnis für die Unterschiedlichkeit von Menschen und erfahren, wie wertvoll es sein kann, sich um andere Menschen zu kümmern.

Aus den Erfahrungen der Erprobung in der Praxis entstand das vorliegende Praxishandbuch. Es enthält eine Fülle von Vorschlägen – fächer- und themenspezifisch aufgearbeitet – die die Vorbereitung erleichtern sollen, das Thema „Demenz“ kinder- und jugendgerecht zu vermitteln.

Handbuch: "Demenz - Praxishandbuch für den Unterricht", 2. Auflage, Oktober 2011

Nähere Informationen zu dem Handbuch: Helga Scheider-Schelte,
030 - 25 93 795 - 15, helga.schneider-schelte(at)deutsche-alzheimer.de

                    "DVD - Medien zum Praxishandbuch"

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