ERFAHRUNGEN

Eine Schulkinoveranstaltung ermöglicht ein erstes „Hineinschnuppern“ in das Thema Demenz. Auch ist sie ein guter Multiplikator für weitere Veranstaltungen in Schulen.

Alle bisherigen Unterrichtseinsätze kamen aufgrund persönlicher Ansprache oder auf Anfrage engagierter Lehrer zustande. Sie integrierten das Thema sinnvoll in den Unterricht. Durch die Neuheit des Themas, durch persönliche Betroffenheit und abwechslungsreiche Medien konnte das Interesse und die Aufmerksamkeit der meisten Schüler erreicht werden.

Guter Unterricht gelang immer dann, wenn nach dem Einsatz der Filme genügend Zeit vorhanden war, Bezüge zur Erfahrungswelt der Jugendlichen herzustellen. Die Bearbeitung der Filminhalte in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeit mit Hilfe der Begleitmaterialien hat sich positiv bewährt. Großen Anklang fanden die „jugendgerechten“ Grafiken und Arbeitsblätter, wie z. B. das Alzheimer-Quiz oder die Comics zur Kommunikation und zum Umgang: "Kommunikation - Hintergrundgeräusche" oder "Opa will zur Arbeit", die auch eine praktische Erarbeitung der Inhalte anhand von Rollenspielen ermöglichen. 

Grundsätzlich wäre genügend Zeit für die Erarbeitung der Thematik im Schulunterricht wünschenswert. Ideal wären nach unserer bisherigen Erfahrung Unterrichtsreihen mit 3 bis 5 Einheiten à 2 Stunden oder Projekttage, um wesentliche Aspekte des Themas ansprechen zu können.

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